Domaine Ostertag

Insgesamt 15 Hektar bewirtschaftet André Ostertag mit seinem Team in Epfig. Mit mehr als 14 Hektar ist davon ist der weitaus größte Teil mit Weißweinreben bestockt: Riesling, Sylvaner, Gewürztraminer, Pinot Gris, Muscat sowie Pinot Blanc oder Klevner.
Im Zusammenhang mit den Weinen der Domaine Ostertag werden gerne Superlative benutzt. Dabei sind Aussagen, dass André Ostertag zu den profiliertesten Winzern des Elsass und Frankreichs gehört und dass seine Weine zu den Großen gehören, fast an der Tagesordnung. Von Weinjournalisten wird er wahlweise zum Poeten oder zum Rebellen verklärt. Und – wie immer in solchen Fällen – ist das alles richtig und falsch zugleich. Also zurück zu Fakten und Information:
Großartige Weine entstehen nicht durch Zufall, poetische Eingebung des Winzers und seines Teams. Sie sind das Ergebnis von Begabung, Fleiß, harter, systematischer Arbeit in Weinberg und Keller und der Einstellung, der Ethik, die dieser Arbeit zugrunde liegt.
Respekt vor der Natur - Es werden keine chemischen Dünger, Herbizide, Pestizide oder Fungizide verwendet. Zudem wird seit 1998 wird auf dem Weingut nach den Prinzipen der Biodynamie gearbeitet.
Handarbeit - Weinbergsarbeit und Weinlese erfolgen ausschließlich von Hand.
Ganzheitlicher Ansatz - Jeder Rebstock ist eine Verbindung zwischen Erde und Himmel. Es geht darum, jede Rebe zu fördern, in ihrer Entwicklung zu stärken. Je tiefer eine Rebe verwurzelt ist, desto eher kann es gelingen, dem Terroir im Wein Ausdruck zu geben.
Verwendung natürlicher Hefen - Vergärung mit den wilden Hefen. Kein Einsatz von Reinzuchthefen.
Burgundersorten „gehören ins Holz“ - Auch die weißen Brugundersorten (Pinot blanc, Pinot Gris) werden auf der Domäne im Barrique ausgebaut. Seine Barriques lässt André Ostertag in Burgund anfertigen. Das Eichenholz dafür kommt aus den Vogesen.
Es werden mehr als 70 Parzellen in 5 verschiedenen Orten im Elsass bewirtschaftet. Die Weine gehören mit ihrem Grundcharakter jeweils zu einer von drei Linien. André Ostertag unterscheidet „vins de fruit“, „vin de pierre“ und „vins de temps“.
Bei einem „vin de fruit“ geht es in erster Linie darum, dem Charakter der Rebsorte Ausdruck zu verleihen. Im Namen des Weins wird die Rebsorte daher an die erste Stelle gesetzt. Die Weine werden nach 6 bis 9 Monaten Ausbau auf die Flasche gebracht und sind für den baldigen Konsum bestimmt. In liegt die Zeit der höchsten Genussreife für „vin de fruit“ innerhalb der ersten fünf Jahre nach der Lese.
Dem Lagencharakter Ausdruck geben, das ist das Ziel für die „vins de pierre“. Die Trauben werden später gelesen als für die „vins de fruit“, der Ausbau dauert länger (bis zu 18 Monate) und man kann diese Weine – wenn man möchte – auch länger aufheben. Die Faustregel lautet hier: 10 bis 20 Jahre, je nach dem, wie der Jahrgang ausfiel. Weil die Lage so wichtig ist für die „vins de pierre“ steht deren Bezeichnung in Großbuchstaben am Angang des Weinnamens.
Die dritte Gruppe von Weinen, die „vin de temps“ wird in ihrem Wesen von Verlauf, Zeit, Wetter getragen. Es geht also um Reifung, Veränderung, Verwandlung. Ein „vin de temps“ kann lange lagern: 20 oder gar 50 Jahre. Die Trauben werden spät gelesen. Im Unterschied zu den „vins de fruits“ und „vins de pierre“ sind die Spätlesen („vendanges tardives“ ) nicht trocken ausgebaut. Die Abfüllung erfolgt in klare Flaschen, um die schönen Farben dieser Weine und deren Entwicklung zur Geltung zu bringen.

Insgesamt 15 Hektar bewirtschaftet André Ostertag mit seinem Team in Epfig. Mit mehr als 14 Hektar ist davon ist der weitaus größte Teil mit Weißweinreben bestockt: Riesling, Sylvaner,... mehr erfahren »
Fenster schließen
Domaine Ostertag

Insgesamt 15 Hektar bewirtschaftet André Ostertag mit seinem Team in Epfig. Mit mehr als 14 Hektar ist davon ist der weitaus größte Teil mit Weißweinreben bestockt: Riesling, Sylvaner, Gewürztraminer, Pinot Gris, Muscat sowie Pinot Blanc oder Klevner.
Im Zusammenhang mit den Weinen der Domaine Ostertag werden gerne Superlative benutzt. Dabei sind Aussagen, dass André Ostertag zu den profiliertesten Winzern des Elsass und Frankreichs gehört und dass seine Weine zu den Großen gehören, fast an der Tagesordnung. Von Weinjournalisten wird er wahlweise zum Poeten oder zum Rebellen verklärt. Und – wie immer in solchen Fällen – ist das alles richtig und falsch zugleich. Also zurück zu Fakten und Information:
Großartige Weine entstehen nicht durch Zufall, poetische Eingebung des Winzers und seines Teams. Sie sind das Ergebnis von Begabung, Fleiß, harter, systematischer Arbeit in Weinberg und Keller und der Einstellung, der Ethik, die dieser Arbeit zugrunde liegt.
Respekt vor der Natur - Es werden keine chemischen Dünger, Herbizide, Pestizide oder Fungizide verwendet. Zudem wird seit 1998 wird auf dem Weingut nach den Prinzipen der Biodynamie gearbeitet.
Handarbeit - Weinbergsarbeit und Weinlese erfolgen ausschließlich von Hand.
Ganzheitlicher Ansatz - Jeder Rebstock ist eine Verbindung zwischen Erde und Himmel. Es geht darum, jede Rebe zu fördern, in ihrer Entwicklung zu stärken. Je tiefer eine Rebe verwurzelt ist, desto eher kann es gelingen, dem Terroir im Wein Ausdruck zu geben.
Verwendung natürlicher Hefen - Vergärung mit den wilden Hefen. Kein Einsatz von Reinzuchthefen.
Burgundersorten „gehören ins Holz“ - Auch die weißen Brugundersorten (Pinot blanc, Pinot Gris) werden auf der Domäne im Barrique ausgebaut. Seine Barriques lässt André Ostertag in Burgund anfertigen. Das Eichenholz dafür kommt aus den Vogesen.
Es werden mehr als 70 Parzellen in 5 verschiedenen Orten im Elsass bewirtschaftet. Die Weine gehören mit ihrem Grundcharakter jeweils zu einer von drei Linien. André Ostertag unterscheidet „vins de fruit“, „vin de pierre“ und „vins de temps“.
Bei einem „vin de fruit“ geht es in erster Linie darum, dem Charakter der Rebsorte Ausdruck zu verleihen. Im Namen des Weins wird die Rebsorte daher an die erste Stelle gesetzt. Die Weine werden nach 6 bis 9 Monaten Ausbau auf die Flasche gebracht und sind für den baldigen Konsum bestimmt. In liegt die Zeit der höchsten Genussreife für „vin de fruit“ innerhalb der ersten fünf Jahre nach der Lese.
Dem Lagencharakter Ausdruck geben, das ist das Ziel für die „vins de pierre“. Die Trauben werden später gelesen als für die „vins de fruit“, der Ausbau dauert länger (bis zu 18 Monate) und man kann diese Weine – wenn man möchte – auch länger aufheben. Die Faustregel lautet hier: 10 bis 20 Jahre, je nach dem, wie der Jahrgang ausfiel. Weil die Lage so wichtig ist für die „vins de pierre“ steht deren Bezeichnung in Großbuchstaben am Angang des Weinnamens.
Die dritte Gruppe von Weinen, die „vin de temps“ wird in ihrem Wesen von Verlauf, Zeit, Wetter getragen. Es geht also um Reifung, Veränderung, Verwandlung. Ein „vin de temps“ kann lange lagern: 20 oder gar 50 Jahre. Die Trauben werden spät gelesen. Im Unterschied zu den „vins de fruits“ und „vins de pierre“ sind die Spätlesen („vendanges tardives“ ) nicht trocken ausgebaut. Die Abfüllung erfolgt in klare Flaschen, um die schönen Farben dieser Weine und deren Entwicklung zur Geltung zu bringen.

Filter schließen
  •  
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
FRONHOLZ Pinot Noir von Domaine Ostertag

FRONHOLZ Pinot Noir von Domaine Ostertag

Inhalt 0.75 Liter (50,00 € * / 1 Liter)
37,50 € *
FRONHOLZ Vendanges Tardives de Gewurztraminer von Domaine Ostertag

FRONHOLZ Vendanges Tardives de Gewurztraminer von Domaine Ostertag

Inhalt 0.75 Liter (58,67 € * / 1 Liter)
44,00 € *
A360P MUENCHBERG Grand Cru Pinot Gris von Domaine Ostertag

A360P MUENCHBERG Grand Cru Pinot Gris von Domaine Ostertag

Inhalt 0.75 Liter (61,33 € * / 1 Liter)
46,00 € *
Zuletzt angesehen